epap Report: Milch ist nicht gleich Milch

Jannis Dust
Ruth Rottwitt
Aline Vette
14. März 2022

Was verbindet der Kaffee am Morgen, das Müsli zum Frühstück oder der heiße Kakao am Abend? Milch. Doch der Konsum von Kuhmilch geht seit 2014 kontinuierlich zurück, denn dank der Lebensmittelindustrie ist es heute nicht mehr so schwer ohne Milch zu leben. Pflanzliche Milchalternativen werden immer beliebter. Das Angebot an gesunden, vielseitigen veganen Milchalternativen ist groß.


Zweidrittel der Befragten trinken mehrmals die Woche Milch, 39% sogar täglich.


Eine aktuelle epap Studie zeigt, dass 15% der Befragten dabei komplett auf Milch von Tieren verzichten. Egal ob im Müsli (27%), als Zusatz im Kaffee, Kakao oder Tee (25%), zum Kochen (16%), für die Zubereitung von Süßspeisen (13%) oder als pures Getränk (13%), pflanzliche Milchalternativen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Nachhaltigkeit, Tierwohl & Gesundheit


Pflanzliche Milchalternativen boomen auf dem Markt und sind nicht nur bei Veganer*innen (4%) beliebt. Immer mehr Verbraucher*innen stellen den Konsum von tierischer Milch in Frage. Die Gründe, aus denen zu pflanzlicher Milch gegriffen wird, sind unterschiedliche: Die aktuelle epap Studie zeigt, dass besonders Nachhaltigkeit (22%) und das Tierwohl (30%) den Konsument*innen von Milchalternativen am Herzen liegt. 9% der epap Nutzer*innen finden, dass pflanzliche Milch besser schmeckt. Pflanzliche Milchalternativen sind gesünder als tierische Milch, dieser Aussage stimmen 14% der Befragten zu.

Hafermilch ist hoch im Kurs.


Das Angebot ist groß: Es gibt verschiedene Arten von pflanzlichen Milchersatzprodukten, die aus Samen und Nüssen, Getreide, Hülsenfrüchten und Kokosnüssen hergestellt werden.
45% der epap User*innen geben Hafermilch als ihre liebste pflanzliche Alternative an. Auch Mandelmilch (21%) und Kokosmilch (15%) sind sehr gefragt bei den User*innen. Dicht gefolgt von der Sojamilch (12%). Jeweils 4% der Befragten bevorzugen hingegen Reis- und Erbsenmilch.

Jede*r Vierte findet den Preis pflanzlicher Milchalternativen angemessen.


Pflanzliche Getränke sind aus dem Einzelhandel nicht mehr wegzudenken. Den Kund*innen steht eine Vielzahl von Produkten verschiedener Hersteller*innen zur Verfügung. Rund 10% der Befragten kaufen ausschließlich das günstigste Produkt, wohingegen 8% der epap User*innen nicht auf den Preis achten. Für 27% der Befragten ist die CO2-Bilanz des Produktes besonders wichtig.
Doch wo kaufen die User*innen ihre pflanzlichen Milchalternativen am liebsten ein? Rund 80% kaufen ihre Milchalternative im Supermarkt, 12% bevorzugen die Drogerie, dicht gefolgt von dem Biomarkt (8%)

Für die Studie wurden mit epap Research 485 Personen zwischen dem 02.-10.02.2022 mittels mobiler Umfrage befragt. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung, da den Befragten als Nutzer*innen der epap App ein durchschnittlich größeres Interesse an Belegen unterstellt wird. 


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